Kugelgrill

Nachdem im vergangenen Jahr der Holzkohlegrill fast täglich seinen Einsatz fand, wurde der Wunsch nach einem zweiten Grill bei mir immer lauter. Seit Anfang 2018 kreisten meine Gedanken um die Anschaffung eines zusätzlichen Grills. Irgendwie haben wir noch nicht genug bekommen von der Essenszubereitung im Garten. Oder war dies nur einfach die Sehnsucht nach Sonne? Nein, ein Kugelgrill muß her.

Im Frühjahr ertappte ich mich immer wieder beim Querlesen, was es Neues auf dem Grillmarkt gibt.

Will man einen Grill kaufen, dann vor Beginn der warmen Jahreszeit oder wieder ab Spätsommer bzw. Herbst. Meist kann man die Vorjahresmodelle günstig erhalten. Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, ziehen die Preise bis Mitte Hochsommer an, bevor Sie im Schlussverkauf wieder langsam fallen.

Schnell war mir klar, dass es wieder ein Holzkohlegrill werden soll. Von Gas bin ich noch nicht überzeugt. Zum Grillen gehört für mich noch immer das Anzünden von Kohle und Briketts. Sicherlich hat ein Gasgrill viele Vorteile. Diese sind:

  • Schneller startklar
  • Weniger Geruchsbelästigung
  • Einfacher und schneller zum Saubermachen
  • Kühlt nach Gebrauch schnell aus
  • ……..

Aber kein Argument, was für mich zur Zeit relevant wäre. Wenn uns die Zeit fehlt, dann bleibt der Grill halt aus. (Während ich diesen Eintrag hier auf der Terrasse schreibe, habe ich gute 2 kg Pulled Pork im neuen Rösle F60 Air Kugelgrill) Unser Garten ist zum Glück groß genug, das wir keinen belästigen. Das Saubermachen gehört halt mit zum Grillen. Und das Nachglimmen des Kegelgrills kann uns im Garten auch nicht stören.

Also blieb nur noch die Frau zu überzeugen und sich festlegen, welcher Kugelgrill es sein soll. Das mit dem Überzeugen ging schneller als gedacht.

 

Also los geht es mit dem Holzkohlegrill 2.0, einem Kugelgrill

 

Die Kriterien des neuen Grills sahen etwas anders aus, wie im Vorjahr.

Folgende Punkte erschienen mir bei unserem zweiten Grill wichtig:

  • Eine große Grillfläche
  • Grillrost zweigeteilt oder klappbar aus Edelstahl
  • Grillrost aus Gusseisen als Zubehör
  • Leichter Standortwechsel
  • Einen Deckel mit Thermostat um mit dem Grill
    • Indirekt zu Grillen
    • auch zu Garen bei Niedertemperatur
    • Zum Räuchern
    • Um Backen zu können
  • Kohlekörbe
  • Umbaumöglichkeit zum Pizzaofen
  • Erweiterbar mit einem Drehspieß (Rotisserie)

Wie man an dem Wunsch nach Zubehör sicherlich erkennen kann, entwickelt sich die große Leidenschaft Grillen immer mehr zum abwechslungsreichen Kochen. Und wieso nicht im Garten, statt in der sowieso viel zu heißen Küche?

Die Optionen einen Spanferkelrollbraten, Krustenbraten, Hähnchen vom Drehspieß, eine Pizza oder Brot in dem Grill zu machen, ließ mir keine Ruhe mehr. Eine Ablagemöglichkeit interessierte mich nicht mehr, da wir einen alten Küchentisch zum Grilltisch umfunktioniert haben und dieser auf seinen Einsatz in der Garage wartete.

Was ich auf keinen Fall wollte, war ein Grill von der amerikanischen Marke, der in jedem Baumarkt zu bekommen ist. Irgendwie hat man das Gefühl, schon für den Namen alleine 30% bis 50% mehr zu bezahlen. Und so richtig überzeugen konnte er mich bisher auch noch nicht, wenn Bekannte auf dieser Marke grillten.

Wieso nicht ein deutsches Produkt? Sehr schnell viel meine Wahl auf die Firma Rösle. Deren Holzkohlegrills und Zubehörreihe erfüllten all meine Wünsche. Aber die eine und andere Frage hatte ich noch. Also schrieb ich die Firma Rösle über Mail an. Meine Fragen wurden mehr als zufriedenstellend beantwortet. Dieser nette und hilfsbereite Kontakt war es letztendlich, der mich zum Kaufen bewegte. Ich bestellte mir den Rösle F60 Air mitsamt einigem Zubehör direkt bei der Firma Rösle.

Die preiswerteren Holzkohlegrills von Rösle Nr.1 Sport oder F60 Sansibar sind genauso mit dem mir wichtigen Zubehör kompatibel wie der F60 Air. Aber mir gefielen an dem Rösle F60 Air besonders die Luftregulierung und der aushängbare Ascheeimer. Und bevor ich mich im Nachhinein ärgere, haben wir etwas mehr ausgegeben und uns das aktuelle Modell F60 Air von 2018 bestellt.

Resümee:

Soviel sei gesagt, nach bisher 3 Monaten intensiven Nutzen bin ich immer noch mehr als begeistert von diesem Holzkohlegrill. Man weiß gar nicht, was man beim nächsten Mal auflegen soll. Hähnchen vom Grillspieß oder nochmal einen Pizzaabend? Oder einfach nur ein gutes Steak auf dem gusseisernen Rost? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Diese Anschaffung war eine der Besten, die wir in der letzten Zeit getätigt haben.

Im nächsten Bericht gehe ich auf den Aufbau des F60 Air und das erste Einbrennen ein. Aber bei den wenigen Schrauben wird es wohl ein recht kurzer Bericht werden, aber dafür mit reichlich Bildern.

 

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